Montag, 1. März 2021

Es darf auch mal gemütlich sein :-)

Heute war Zeit für einen gemütlichen Sonntag - bei sensationell sonnig warmem Wetter, kaum zu glauben für Ende Februar :-)


Die Mädels machen Mittagsschlaf...

... und die Burschen auch ;-)

... und auch die Katze geniesst das Faulenzen auf der Hollyschaukel,
natürlich auf warmer menschlicher Unterlage



Dienstag, 19. Januar 2021

Unser neues Zuhause - das Pferde.Gut :-)


Ein paar Impressionen aus unserem neuen Zuhause im momentan winterlich weissen Mühlviertel  :-)

Unsere neuen Familienmitglieder


Montag, 3. Februar 2020

Im Namen der Schönheit...

Am Samstag, 1. Feb. 2020, begann meine Zeit im Mastery Program von Pat Parelli etwas ungewöhnlich - wir fuhren zur "Draft Horse Show" im Florida Horse Park. Das war spektakulär, aber auch unglaublich traurig.


Wenn ich an Zugpferde denke, dann in erster Linie an schwere Arbeitspferde, die in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden. Hier aber werden diese Riesen vor Kutschen präsentiert, und das auf eine Art und Weise, die den Kommentator immer wieder zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat, wie SCHÖN nicht diese Darstellungen wären. Schaut man sich jedoch die Pferde mit dem Hintergrund an, wie es ihnen dabei wohl geht, dann ist das Bild deutlich weniger schön.

Die Hufe werden mit RIESIGEN Tellereisen, die 4-6 kg wiegen, noch grösser gemacht, als gesund sein kann - ich vermute mal um die spektakuläre Beinaktion zu erzwingen (die hier abgebildeten Hufe waren noch die harmloseren Beispiele). Viele der Pferde sind innen an den Beinen verletzt, diese Verletzungen werden vor dem Auftritt noch rasch mit Farbe überpinselt, sodass es beim schnellen Draufsehen nicht auffällt.


Die Köpfe werden in eine absolut unnatürlich hohe Kopfhaltung gezwungen - nicht nur bei der Vorbereitung, sondern auch vor dem Wagen mit Hilfe von Aufsetzzügeln, die nicht nur auf das normale Gebiss einwirken, sondern zusätzlich noch ein eigenes, sehr schmales Gebiss verwenden, das die Maulwinkel hochzieht. Das Ergebnis sind schlabbernde Zungen oder Lippen, überschäumende Mäuler, nervöses Knirschen mit den Zähnen.
Selbst in den Ruhepausen sind die Pferde nicht in der Lage, den Kopf tiefer zu nehmen, um die Muskulatur zu entspannen. Also fangen sie an, ihre Köpfe nach oben hin zu schütteln, sobald sie stehen. Um das zu verhindern, springen dann rasch Helfer herbei und halten sie fest, oder je nachdem werden auch Klapser auf die Nasen verteilt...
Der oben abgebildete Clydesdale, der mit dieser Behandlung nicht happy war, hat so fest geschüttelt, dass ein Teil des Lederzeugs gebrochen ist. Anschliessend wurde er immer unruhiger und ist 2x gestiegen, sodass der Kutscher gezwungen war, das Gespann in Bewegung zu setzen. 


Entspannung ist nicht erwünscht, es geht um Action und Power. Die Gespanne traben um den Ring, irgendwann heisst es dann "zum Schritt parieren" - aber kein einziges der Pferde geht tatsächlich Schritt, sie alle traben ganz langsam oder zackeln - und nach wenigen Sekunden wird auch schon wieder spektakulär getrabt. 

Am besten hat mir der originale "Stage Coach" gefallen, mit dem zu Zeiten des Wilden Westens die Reisenden quer durch die Prärie gebracht wurden - da dürfen die Pferde auch noch wie Pferde ausschauen, nicht wie irgendwelche Spielzeugkarussellfiguren. Zum Vergleich seht ihr in den folgenden Videos den 2. bzw den Gewinner der 6-Spänner ausfahren, und anschliessend den Stage Coach.
 
 

Es heisst ja, Schönheit muss leiden - aber man sollte sich fragen, ob uns anvertraute Tiere wegen unserem fragwürdigen Begriff von Schönheit leiden müssen?

Dienstag, 1. August 2017

Rocky Mountain Cow Camp Adventure (in English)

In 1991, I spent 5 months as a working student in a dressage barn in California. During that time, I got to watch the movie "City Slickers", and since then I've dreamed of participating in a cattle drive. Finally, 26 years later, this dream turned into reality - and it was not just a cattle drive, it was THE Rocky Mountain Cow Camp Adventure, led by the Master of Natural Horsemanship, Pat Parelli himself :-)

The first two days we spent on the beautiful Parelli Campus in Pagosa Springs, Colorado, familiarizing ourselves with our horses, the terrain and cattle work. There is an own science to handling cattle and riding cutting horses, so it was very helpful to have those two days of preparation for us 'greenhorns'. 


Breakfast among real Cowboys
On Wednesday morning, we loaded the trailers and headed out to camp, which was somewhere in the San Juan National Forest, off the little town of Dolores. 3 days in the wilderness, with no phone or internet, but yet much more luxurious than I had expected it to be - we had comfortable trailers for sleeping, pens had been set up for the horses, and the very best cooks you could imagine - they were masters of Dutch Oven cooking - treated us to wonderful food out in nowhere! Lesa did an awesome job in organizing the whole event, and she put effort into every little detail.



Anyway, we did not even get to camp right away, we stopped on some dusty road amd unloaded the horses. We had to ride in a long line and find the cattle, gather them from a huge area dense with vegetation and bushes. It was hard not to loose orientation, so when I followed some cows on their trail, suddenly I found myself alone in the wood, with noone else in sight! Not wanting to get lost on the first day, I let go of the cows and turned to find the other riders, which were thankfully not too far away :-)

Twice we went into these woods to bring the cattle out to the road, the second time we had to navigate a steep cliff that cut off the way the cattle had taken. Finally, we moved the herd into a pasture where they would spend the night. The next day, we drove the herd to Beaver Creek Corral, a historic roundup site. There, those with the wrong brands had to be sorted out, they went back to the pasture the next day.

We did it - the cows at their new pasture
After some roping lessons from Pat, one calf had to be branded and castrated, then we moved the herd to their final destination - a new pasture area further up the mountains. We moved them through dense forest again, the woods being so different from what I know in Europe. I especially love the smell of the pine trees and the wide lay of the land - although we were high in the mountains, it still had this wide openness to it, simply majestic :-)

From the final destination of the cows, we rode a wonderful trail back to camp, past the old farmhouse and through wide meadows. Then we had to load the horses and our stuff back into the trailers, had a quick late lunch and just as we drove out of camp, the rain started - which had spared us during our whole event :-)

Crowned by Pat's invitation to dinner, the whole week was a wonderful experience, not always easy, but very rewarding! I made wonderful new friends, learned a lot about cattle and horsemanship, and got to do the 'real deal' cattle drive I had so long dreamed of :-)

Thank you Pat and everyone else involved!